Meine Geschichte
Eine Reise, die ich niemals selbst so gewählt hätte...
Ich bin Franziska. Lange Zeit dachte ich, ich wüsste ziemlich genau, wie mein Leben aussehen sollte. Ich war ehrgeizig, engagiert und beruflich erfolgreich. Ich wollte etwas erreichen, für andere da sein und es gut machen. Was ich dabei lange nicht hinterfragt habe, war, ob ich eigentlich ein Leben führte, das sich wirklich nach mir anfühlte.
2018 veränderte ein Unfall alles. Was folgte, war eine lange und herausfordernde Zeit, die mein Leben auf eine Weise verändert hat, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Als mein bisheriges Leben nicht mehr möglich war
Die Folgen der Gehirnerschütterung und der Verletzung meiner Halswirbelsäule bestimmten zunehmend meinen Alltag. Geräusche, Licht und andere Sinneseindrücke waren überwältigend. Meine Energie war begrenzt, vieles, was mir früher Freude gemacht hatte, wurde schwierig. Ich zog mich immer mehr zurück und erlebte eine Isolation, die ich zuvor nicht kannte.
Der Weg der körperlichen Heilung war lang und unglaublich herausfordernd. Ich wollte mein altes Leben zurück, wollte wieder spontan sein, reisen, Menschen treffen und einfach das tun können, was für mich früher selbstverständlich gewesen war. Gleichzeitig musste ich mich mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass mein Leben vielleicht nie wieder so werden würde wie zuvor.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass es dabei um mehr ging als um meine Gesundheit. Ein großer Teil meines bisherigen Selbstbildes war mit meiner Leistungsfähigkeit, meiner Unabhängigkeit und dem verbunden, was ich für andere tun konnte. Als all das plötzlich infrage stand, wusste ich irgendwann nicht mehr, woran ich mich orientieren sollte.
Wer bin ich, wenn ich nicht mehr die sein kann, die ich immer war? Was bleibt von meinem Wert, wenn ich weniger leisten kann? Und wie möchte ich eigentlich leben, wenn ich nicht mehr einfach auf dem Weg weitermachen kann, den ich einmal eingeschlagen habe?
Die Suche nach Antworten
Ich suchte nach einem Weg zurück ins Leben. Ich beschäftigte mich mit Meditation, Hypnose, Mind-Body-Medizin, Sound, Ritualen und Coaching. Ich las, lernte und probierte vieles aus. Ich wollte verstehen, was in mir vorging, und herausfinden, was ich selbst zu meiner Situation beitragen konnte.
Dabei begann eine Auseinandersetzung, die weit über meine ursprüngliche Suche nach körperlicher Besserung hinausging. Ich beschäftigte mich mit meinen Glaubenssätzen, meinem Selbstbild und den Vorstellungen, nach denen ich mein Leben ausgerichtet hatte.
Ich erkannte, wie sehr ich mich daran orientiert hatte, was andere von mir erwarteten. Wie oft ich versucht hatte, es allen recht zu machen und dabei meine eigenen Bedürfnisse erst spät oder gar nicht wahrzunehmen. Ich hatte vieles für selbstverständlich gehalten, ohne mich wirklich zu fragen, ob es zu mir passte.
Diese Erkenntnisse waren keine einfachen Antworten, die plötzlich alles verändert haben. Sie führten mich in eine intensive Zeit, in der mein bisheriges Weltbild zunehmend ins Wanken geriet. Ich musste alte Überzeugungen hinterfragen, Unsicherheit aushalten und Entscheidungen treffen, für die es keine Garantie gab.
Manche Wege, die ich schließlich einschlug, hätte ich mir früher kaum vorstellen können. Ich begann, mich von Vorstellungen zu lösen, die mein Leben lange bestimmt hatten, und entwickelte nach und nach ein anderes Verhältnis zu mir selbst.
Was sich in meinem Blick auf das Leben verändert hat
Auf dieser Reise habe ich verstanden, dass wir unser Leben nicht kontrollieren können. Wir können nicht jede Erfahrung verhindern und nicht immer entscheiden, was uns begegnet. Aber wir können lernen, bewusster mit dem umzugehen, was das Leben mit sich bringt, und Einfluss darauf nehmen, wie wir unseren weiteren Weg gestalten.
Meditation wurde dabei zu einem wichtigen Teil meines Alltags. Sie half mir, meine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment zu richten. Weg von dem ständigen Gedanken daran, was ich verloren hatte oder wie mein Leben eigentlich sein sollte, hin zu dem, was gerade da war.
Ich begann, mich selbst anders wahrzunehmen. Mein Wert musste nicht länger davon abhängen, wie viel ich leistete oder wie gut ich die Erwartungen anderer erfüllte. Ich durfte herausfinden, was mir wichtig war, welche Entscheidungen sich für mich stimmig anfühlten und wie ich mein Leben gestalten wollte.
Das bedeutete nicht, dass plötzlich alles leicht wurde. Der körperliche Weg blieb herausfordernd, und auch innerlich war vieles ein Prozess. Doch mein Verhältnis zu mir selbst veränderte sich. Ich begann, mir mehr zu vertrauen und Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, die ich früher vielleicht gar nicht gesehen hätte.
Warum Klang und Rituale heute dazugehören
In einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint, sind wir oft gedanklich schon beim nächsten Termin, bei der nächsten Aufgabe oder bei dem, was noch erledigt werden muss. Auch ich kenne dieses Gefühl, ständig etwas lösen, verstehen oder verändern zu wollen.
Meditation hat mir gezeigt, wie wertvoll es sein kann, für einen Moment nichts erreichen zu müssen. Einfach wahrzunehmen, was gerade da ist.
Später entdeckte ich die Arbeit mit Klang und den Crystal Singing Bowls für mich. Sie eröffnet mir einen weiteren Zugang zu dieser Erfahrung. Klang ist nicht nur eine Medizin an sich – Frequenzen laden uns ein, innezuhalten und die Aufmerksamkeit auf den Moment zu richten. Es braucht dafür keine besonderen Vorkenntnisse und auch kein bestimmtes Ziel. Jede Person darf ihre eigene Erfahrung machen.
Auch Rituale haben für mich eine besondere Bedeutung gewonnen. Wir erleben Übergänge im Leben, schließen Kapitel ab und beginnen neue. Oft gehen wir einfach weiter, ohne uns bewusst Zeit dafür zu nehmen, was sich verändert hat oder was wir uns für die kommende Zeit wünschen.
Zeremonien schaffen den Rahmen, solchen Momenten bewusst Bedeutung zu geben. Eine Intention zu setzen, einen Abschluss zu gestalten oder einen Neuanfang willkommen zu heißen. Für mich verbindet sich darin die Möglichkeit, im Hier und Jetzt anzukommen und zugleich bewusst auf das zu schauen, was vor uns liegt.
Aus dieser persönlichen Erfahrung ist der Wunsch entstanden, selbst solche Räume zu gestalten und meine Begeisterung für Klang und Rituale mit anderen Menschen zu teilen.
Wie aus meiner persönlichen Reise meine Arbeit entstanden ist
Bevor ich meinen heutigen Weg eingeschlagen habe, war ich viele Jahre in der Wirtschaft tätig. Nach meinem Studium arbeitete ich im Vertrieb und sammelte umfangreiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen. Mich interessierte schon damals, was uns antreibt, wie wir Entscheidungen treffen und weshalb wir manchmal Wege verfolgen, die sich irgendwann nicht mehr richtig anfühlen.
Nach meinem Unfall begann ich, mich intensiver mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Ich absolvierte Ausbildungen im Life Coaching und in der systemischen Aufstellungsarbeit und vertiefte mein Wissen über persönliche Entwicklung und die Verbindung zwischen Körper und Geist. Später kamen das Cacao-Facilitator-Mentorship bei Florencia Fridman und meine Ausbildung im Sound Healing bei Susy Schieffelin hinzu. Beide Wege vertiefen meine Verbindung zu Klang und Ritualen und fließen in die Arbeit ein, die ich heute mit Heartful.Mindset aufbaue.
Heute kommen diese unterschiedlichen Erfahrungen in Heartful.Mindset zusammen. Ich begleite Menschen, die sich in einer Krise befinden, vor einer Veränderung stehen oder merken, dass sie sich selbst im Alltag aus den Augen verloren haben. Dabei geht es mir darum, einen Raum zu schaffen, in dem wir gemeinsam hinschauen können, neue Perspektiven entdecken und herausfinden, was für den eigenen Weg wirklich wichtig ist.
Mit persönlicher Begleitung, Sound Baths und Zeremonien möchte ich unterschiedliche Möglichkeiten anbieten, sich selbst wieder näherzukommen. Manchmal braucht es ein Gespräch, um Gedanken zu ordnen und neue Entscheidungen zu treffen. Manchmal tut es gut, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen und sich bewusst Zeit für sich zu nehmen.
Was ich heute weitergeben möchte
Ich habe lange geglaubt, dass ein gutes Leben vor allem davon abhängt, ob wir unsere Ziele erreichen und die Dinge so gestalten können, wie wir sie uns vorgestellt haben. Heute sehe ich das anders.
Das Leben lässt sich nicht vollständig planen. Manchmal verändert sich etwas, ohne dass wir es uns ausgesucht haben. Manchmal stellen wir selbst fest, dass wir einen anderen Weg einschlagen möchten. In beiden Fällen können wir beginnen, uns neu zu orientieren und bewusster zu entscheiden, wie wir weitergehen wollen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd solche Zeiten sein können. Und ich weiß, wie viel sich verändern kann, wenn wir anfangen, uns selbst wirklich zuzuhören und unser Leben nicht länger ausschließlich nach äußeren Erwartungen auszurichten.
Mit Heartful.Mindset möchte ich Menschen auf diesem Weg begleiten. Mit Offenheit für das, was gerade ist, und mit Vertrauen darauf, dass wir unseren eigenen Weg finden dürfen.
Schön, dass du hier bist.
Vielleicht stehst du gerade selbst an einem Wendepunkt. Vielleicht möchtest du etwas verändern oder dir einfach bewusster Zeit für dich nehmen.
Schau dich gerne bei meinen Angeboten um und finde heraus, was sich für dich gerade stimmig anfühlt..
Mein eigener Weg hat mich durch unterschiedliche Erfahrungswelten geführt – von Meditation und Bewusstseinsarbeit über die Verbindung von Körper und Geist bis hin zur Nervensystemarbeit. Dabei durfte ich von Menschen lernen, an Retreats und Mentorships teilnehmen und Räume erleben, die meinen Blick auf Veränderung und persönliches Wachstum erweitert haben.
Die prägendsten dieser Menschen und deren Arbeit möchte ich hier würdigen. Ihre Perspektiven sind Teil meines Weges geworden und haben mein eigenes Forschen begleitet.
Dr. Joe Dispenza · Peter Crone · Michael Beckwith · Florencia Fridman · Tata Walter · Nicole Sachs · Susy Markoe Schieffelin
Ich empfinde Dankbarkeit für das Wissen, die Impulse und die Erfahrungen, die ich aus diesen unterschiedlichen Begegnungen mitnehmen durfte. Was ich heute in meine Arbeit einbringe, ist daraus und aus meinem eigenen Erleben gewachsen – zu einer individuellen Form der Begleitung, die sich weiterentwickeln darf und immer meine eigene Handschrift trägt.